Willkommen
Heute habe ich das Plakat zur Ausstellung "Die gestickte Welt - Alte und neue Stickmuster", die ab 4. September im Kulturhistorischen Museum in Merseburg zu sehen sein wird, zugeschickt bekommen. Diese Ausstellung wurde als Projekt von Studenten der HTW Dresden mitgestaltet. Freuen Sie sich mit mir auf eine neue Ausstellung.
Seit drei Jahren biete ich meine Stickanleitungen auf meiner eigenen Website an. Dies möchte ich mit Ihnen feiern. Als Dankeschön für Ihre Treue und Unterstützung gibt es hier ein kleines Tuch aus Bristol zum freien Herunterladen. Auf eine schöne und abwechslungsreiche Zukunft!
Ich lade Sie herzlich ein mein weit gefächertes Angebot an Stickvorlagen und Stickpackungen für historische Mustertücher aus Europa kennen zu lernen:
Stickmustertücher aus den Vierlanden, Ackworth Tücher, Schultücher und Mustertücher aus der Biedermeierzeit.
Diese liebenswürdigen Mustertücher fand ich zum größten Teil in den oft schwer zugänglichen Depots und Schränken verschiedener verstreut liegender Museen – oder es sind reizende Schätze aus Privatbesitz und Bestandteile von Sammlungen. Manche zieren als ganz persönliches Werk eines unbekannten Mädchens Wohnräume.
Ich bin stolz darauf sie Ihnen hier vorstellen zu können – alle sind zum Nachsticken! All denen sei gedankt, die mir das ermöglichten.
Die ältesten Mustertücher sind weit mehr als 300 Jahre alt – das jüngste immerhin noch 100.
In vielen Ländern Europas wurden über vier Jahrhunderte Mustertücher gestickt, die man im deutschsprachigen Raum auch „Namentücher“ oder „Modeltücher“ nannte. Im Niederländischen heißen sie "merklappen" und in Italien "imparaticci". Sie dienten hauptsächlich zum Erlernen, Üben, Sammeln und Merken textiler Techniken und Muster. Diese Muster waren selten eigene Schöpfungen, sie gehen vielmehr auf einen sehr alten Formenschatz zurück. Da sie oft einen ausgesprochen „lehrhaften“ Charakter haben, fehlten auf kaum einem Mustertuch Buchstaben und Zahlen.
Mustertücher sind ganz persönliche Werke aus den Händen von Mädchen und Frauen, sie spiegeln nicht nur den individuellen Geschmack und das künstlerische und handwerkliche Können eines Mädchens oder einer Frau wider - sie "erzählen" in ihren Motiven, Mustern und Symbolen auch vom Zeitgeist und dem Typischen einer Region oder eines Landes.
Sie blieben über Generationen in den Familien erhalten, um schließlich gelegentlich in den Besitz eines Museums überzugehen oder Teil einer privaten Sammlung zu werden.
Aktuell lade ich Sie herzlich ein, meine größte Patchworkdecke kennen zu lernen, die von mir genäht und von Claudia Pfeil gequiltet wurde.
Sie finden einige Bilder
in diesem Blog: ![]()


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